Neurologie Düsseldorf

Diagnostik und Therapie neurologischer Beschwerden

In der Neurologie geht es um die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Nervensystems. Dazu gehören Gehirn und Rückenmark, die gemeinsam das Zentralnervensystem (ZNS) bilden. Weiterhin beschäftigt sich das medizinische Fachgebiet mit dem peripheren Nervensystem (PNS), das u. a. Muskelbewegungen steuert und Sinneseindrücke weiterleitet. Auch Erkrankungen der Muskulatur selbst werden durch Neurologen untersucht und behandelt. Die Neurologie ist in manchen Teilen eng mit der Psychiatrie verbunden, die sich mit Störungen und Erkrankungen der Psyche befasst.

Der erste Schritt in der Diagnose einer möglichen Erkrankung des Nervensystems sind die gründliche Anamnese und die neurologische Untersuchung. Untersucht werden z. B. die Wachheit des Patienten, die Motorik und die Sensibilität des gesamten Körpers inkl. Berührungs-, Schmerz-, Temperatur-, Vibrationsempfinden und Lagesinn. Zudem überprüfen wir die Funktion der Reflexe sowie der Hirnnerven und testen die Koordination und Geschicklichkeit. Die Diagnostik von Erkrankungen des Nervensystems kann durch bestimmte Prüfverfahren erfolgen.

Neurologische Unter­suchungen

Angebote in unserer Praxis für Neurologie in Düsseldorf

Nicht apparative Prüfverfahren

Mit Untersuchungstechniken, die sich nicht auf Gerätemessungen stützen, können wir oft schon einschätzen, wo die Ursache der Beschwerden weiter zu suchen ist bzw. welche apparativen Untersuchungen erforderlich sind. Dazu gehört z. B., dass der Patient auf einer Linie laufen oder sich mit dem Finger auf die Nase tippen soll. Auch, indem wir mit dem Reflexhammer auf bestimmte Körperbereiche klopfen, können wir anhand der Reaktion Rückschlüsse auf evtl. vorliegende Problematiken ziehen.

Doppler-Untersuchung

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern und der Hirngefäße. Mit der Dopplersonographie können wir Informationen z. B. über Engstellen und Verschlüsse im Gefäßverlauf oder Anlagevarianten gewinnen.

Duplex-Untersuchung

Im Zuge der Duplexsonographie können wir per Ultraschall Schnittbilder der Halsarterien bzw. Halsschlagadern sowie der Hirngefäße gewinnen. Damit können wir Veränderungen an den Gefäßen wie Arteriosklerose, Einengungen, Missbildungen der Gefäße oder Einrisse in der Gefäßwand darstellen und beurteilen.

EEG

Mit der sog. Elektroenzephalografie (kurz: EEG) messen wir per Elektroden die elektrische Aktivität der Hirnrinde. Es geht dabei also um eine Untersuchung der Gehirnaktivität. Diese kann bei manchen Erkrankungen wie z. B. epileptischen Anfällen, Enzephalitis, lokalen Hirnschädigungen oder bestimmten Stoffwechselerkrankungen beeinträchtigt sein.

EMG

Per Elektromyographie (kurz: EMG) können wir die elektrische Aktivität in ausgewählten Muskeln darstellen. Darüber können wir sowohl Muskel- als auch Nervenfunktionen beurteilen. Dadurch gelingt es, Muskel- und Nervenerkrankungen zu diagnostizieren oder auszuschließen. Gleichzeitig können wir damit muskulär oder nervlich bedingte Erkrankungen unterscheiden.

ENG

In Zuge der Elektroneurographie können wir die Nervenleitgeschwindigkeit messen. Auf diese Weise können wir feststellen, wir gut der Nerv Informationen weiterleitet.

Evozierte Potenziale

Hierbei handelt es sich um spezielle neurologische Untersuchungsmethoden, mit denen wir die Leitfähigkeit und Funktionsfähigkeit der Nervenbahnen testen können. Denn: Wird ein Sinnesorgan oder ein peripherer Nerv gereizt bzw. stimuliert, kommt es zur Auslösung eines elektrischen Potentials in den verarbeitenden Regionen des Nervensystems. Das bedeutet: Jeder Sinnesreiz bewirkt eine minimale elektrische Potenzialänderung, deren Ausmaß wir mit den Testverfahren überprüfen können. Dazu gehören:

  • AEP = Akustisch evoziertes Potenzial: vom Ohr bis zum Gehirn
  • VEP = Visuell evoziertes Potenzial: vom Auge bis zum Gehirn
  • SEP = sensibel evoziertes Potenzial: von der Haut bis zum Gehirn
Gedächtnis­testungen

Liegen beim Patienten Gedächtnisprobleme vor, können wir in unserer Praxis für Neurologie und Psychiatrie in Düsseldorf unterschiedliche Tests durchführen, um z. B. Demenzerkrankungen abzuklären. Dabei prüfen wir u. a. die Wahrnehmung, Konzentration, Merkfähigkeit sowie die räumliche Orientierung.

Erkrankungen und Beschwerden

Typische neurologische Erkrankungen und Beschwerdebilder

Typische neurologische Beschwerden
  • Gangstörungen und Gangunsicherheit
  • Bewegungsstörungen
  • Tremor
  • Stürze
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Ohnmachtsanfälle
  • Kribbeln, Taubheitsgefühl
  • Lähmungen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Sprachstörungen und Sprechstörungen
  • Tinnitus
  • Koordinationsstörungen bzw. Ungeschicklichkeit
  • Sehstörungen oder Doppelbilder
  • Muskelkrämpfe

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