Psychiatrie Düsseldorf

Diagnostik und Therapie psychischer und psychosomatischer Beschwerden

Die Psychiatrie beschäftigt sich mit Diagnostik, Behandlung, Prävention und Rehabilitation psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. Der Begriff für das medizinische Fachgebiet stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Seelenheilkunde“.

Die Psychiatrie bezieht sich darauf, dass nicht nur der Körper, sondern auch Geist sowie Seele erkranken können. Ist dies der Fall, können krankhafte Veränderungen und Störungen der Gefühle, des Denkens, aber auch des Verhaltens vorliegen. Bei vielen Patienten ist auch die Stimmung, das Gedächtnis sowie das individuelle Erleben verändert.

Psychiatrie und Neurologie gehen oft Hand in Hand.

Psychiatrische Patienten fühlen sich von Mitmenschen oft unverstanden. Für Betroffene ist es häufig nicht nur schwierig, mit ihren eigenen psychischen Problemen und deren Symptomen zurechtzukommen – noch anstrengender ist für sie, dass ihre Mitmenschen ihre spezifischen Verhaltens- und Denkweisen oft nicht verstehen. Das Schwierige ist, dass man eine seelische Erkrankung selten sehen kann im Gegensatz z. B. zu einem gebrochenen Fuß.

Hinzu kommt, dass heutzutage noch immer viele Personen eine psychische Erkrankung mit „verrückt sein“ assoziieren. Hierbei handelt es sich jedoch um Vorurteile und Nicht-Wissen. Eine psychische Erkrankung ist eine Erkrankung wie jede andere auch. Sie hat weder etwas mit einer persönlichen Schwäche noch mit einer eingebildeten Krankheit zu tun.

Psychiatrische Unter­suchungen

Angebote in unserer Praxis für Psychiatrie in Düsseldorf

Psychiatrische Untersuchung

Die psychiatrische Untersuchung in unserer Praxis für Neurologie und Psychiatrie in Düsseldorf umfasst ein ausführliches Untersuchungsgespräch. Hinzukommen können körperliche Untersuchungen, Labortests und andere spezifische Testungen (z. B. Gedächtnistest, Demenz-Test). Zum Ausschluss einer körperlichen Ursache (z. B. Hirntumor) können bildgebende Verfahren (z. B. MRT) veranlasst werden.

Wichtig zu wissen: Der Unterschied zwischen einem Psychiater und einem Psychologen besteht einerseits in der Ausbildung, andererseits in der Befähigung.

Psychiater

Ein Psychiater hat Medizin studiert. Im Anschluss an das Studium hat er die Facharztlaufbahn für Psychiatrie und Psychotherapie absolviert. Als Mediziner ist er befähigt, Medikamente zu verschreiben und medizinische Untersuchungen durchzuführen.

Psychologe

Ein Psychologe hingegen hat Psychologie studiert. Nach dem Abschluss einer mehrjährigen Ausbildung darf er als Psychotherapeut tätig werden. Er darf keine Medikamente verschreiben. Ein psychologischer Psychotherapeut darf jedoch therapeutische Gespräche führen.

Symptome und Erkrankungen

Typische psychische Symptome und Erkrankungen

Typische Symptome bei psychischen Erkrankungen

Typische Symptome für psychische Erkrankungen sind Ängste, Zwangsgedanken oder Wahrnehmungsstörungen. Auch Niedergeschlagenheit, eine tiefe Traurigkeit und Antriebslosigkeit sind Anzeichen dafür, dass die Seele leidet. Störungen der Gedächtnisleistung, der Konzentration und Aufmerksamkeit sind weitere mögliche Indizien.

Zudem haben psychische Erkrankungen häufig auch eine körperliche Seite: Bei manchen Patienten kommt es zu massiven Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, zu Herzrasen, einer nervösen Unruhe oder diffusen Schmerzen am ganzen Körper. Möglich sind auch Störungen der Sexualität.

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